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27.09.17  |  

Bahnhofausbau Tann-Dürnten verzögert sich

Weil ein privater Grundbesitzer sich nicht mit den SBB einigen möchte, kann der Bahnhofausbau Tann-Dürnten nicht wie geplant diesen Herbst erfolgen. Die Konsequenz: Die Einführung des Halbstundentaktes verzögert sich.


Das Plangenehmigungsverfahren für den Bau eines zweiten Gleises und den Ausbau der Perronanlagen im Bahnhof Tann-Dürnten ist im Verzug. Grund sind Einigungsverhandlungen mit einem privaten Grundeigentümer, die länger als geplant andauern. Deshalb starten die Bauarbeiten nicht wie ursprünglich vorgesehen im Herbst 2017. Damit verzögert sich auch die Einführung des Halbstundentakts der S26 der Zürcher S-Bahn zwischen Bauma und Rüti ZH. Die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund ZVV hatten diese für Dezember 2018 angesetzt. Sobald eine rechtskräftige Verfügung vorliegt, erarbeitet die SBB ein neues Bauprogramm und legt zusammen mit dem ZVV den Einführungstermin des neuen Fahrplans fest.

Der Ausbau des Bahnhofs Tann-Dürnten ist Bestandteil der dritten und letzten Etappe der 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn. Diese bringen dem Tösstal künftig mehr Zugverbindungen. Voraussetzung dafür sind diverse Ausbauten der Bahninfrastruktur.


Schweizer Bauwirtschaft 9/2017 vom 23. August 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Arbeitssicherheit:  Welchen Einfluss hat die Digitalisierung?

Technik: Der grösste Raupenkran der Schweiz im Einsatz.

Bildung: Die Webserie «Die Bauhelden» wirbt für eine Lehre auf dem Bau.

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