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01.09.17  |  

Robuste Konjunktur, aber steigende Risiken

Im 3. Quartal 2017 steigt der Bauindex um 7 Punkte auf 146 Punkte. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes liegen damit 4.8% über dem Niveau des Vorquartals.

Die Risiken steigen trotz guter Konjunktur. Foto: Susanna Vanek


Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Tief- (+7.8%) und den Wirtschaftsbau (+5.2%) zurückzuführen. Damit profitieren aktuell sämtliche Segmente des Bauhauptgewerbes von einer robusten Konjunktur mit Umsätzen im Rekordbereich (Wohnungsbau, Tiefbau) oder zumindest einer deutlich steigenden Tendenz (Wirtschaftsbau). Für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich insgesamt eine Fortsetzung des Hochs ab, und die Umsätze des Vorjahrs dürften gehalten oder gar leicht übertroffen werden. Jedoch wird insbesondere im Wohnungs- und Wirtschaftsbau weiterhin teils auf Halde gebaut. Wir schätzen, dass die Anzahl leerstehender Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr erneut um rund 5000 gestiegen ist. Auch wenn die Aussichten für die nächsten Quartale gut bleiben, steigt das mittel- bis langfristige Risiko einer markanten Korrektur. Die Schwierigkeit für die Hochbauunternehmen besteht derzeit darin, die gute Baukonjunktur zu nutzen und gleichzeitig die Investitionen in kostensparende und effizienzsteigernde Methoden und Technologien nicht zu vergessen, um auch bei einem Abschwung der Baukonjunktur konkurrenzfähig zu sein.


Schweizer Bauwirtschaft 9/2017 vom 23. August 2017

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

Arbeitssicherheit:  Welchen Einfluss hat die Digitalisierung?

Technik: Der grösste Raupenkran der Schweiz im Einsatz.

Bildung: Die Webserie «Die Bauhelden» wirbt für eine Lehre auf dem Bau.

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