Wer sein Gebäude energietechnisch auf Vordermann bringen lässt, verringert nicht nur Heizkosten und CO2-Ausstoss. Die Sanierung der Schweizer Liegenschaften bedeutet auch milliardenschwere Aufträge für KMU-Unternehmen. Bund und Kantone kurbeln die Wirtschaft mit Förderbeiträgen für Fassaden oder Solarinstallationen an.
Die Debatte um die Stilllegung der Schweizer Atomkraftwerke hat dem Thema der nachhaltigen Energiegewinnung neuen Wind verliehen. Das grösste Potenzial, sowohl ökonomisch als auch wirtschaftlich, bietet sich dabei in der Gebäudesanierung. Mit der richtigen Isolierung der eigenen vier Wände und einem Solarpanel auf dem Dach kann man auf Atomstrom und Heizöl verzichten: Dieses Statement kann die Solar Agentur Schweiz SAS mit solidem Zahlenmaterial untermauern. Ihre Mitglieder lesen ganz einfach den Stromzähler und die Tankuhr diverser Gebäude aus, vom Eigenheim über den Wohnblock bis zur Fabrikhalle. Dies vor und nach einer Sanierung.
Mit 125 Terawattstunden, oder 125 000 Milliarden Wattstunden, beziffert die Solar Agentur das Schweizer Gesamtenergiepotenzial im Gebäudesektor. 16 nukleare Grosskraftwerke wie Gösgen mit einer Jahresenergieerzeugung von 7,5 Terawattstunden liessen sich damit substituieren.
Lesen Sie dazu die Schweizer Bauwirtschaft 19/2011 vom 5. Oktober 2011.
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