Auf der Neat-Baustelle Sedrun essen die Arbeiter gesünder und erst noch besser: Das erfolgreiche Pilotprojekt soll nun auf weitere Baustellen und auf andere Branchen ausgedehnt werden.
Arbeitsbedingte Gesundheitsbelastungen verursachen jährlich Kosten von fast 10 Milliarden Franken. Auch eine falsche Ernährung erhöht die Gesundheitskosten. Dennoch wurde die grosse Bedeutung einer gesunden Ernährung, gerade bei körperlich anspruchsvoller Arbeit, bisher selten untersucht. Mit dem Projekt «Gesunde Ernährung im Untertagbau» auf der Neat-Baustelle Sedrun haben die Arbeitsgemeinschaft Transco unter Federführung der Implenia und die Gewerkschaft Unia zusammen mit dem Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH) ein Pilotprojekt realisiert.
Alle Beteiligten zogen an einer Medienkonferenz auf der Neat-Baustelle Sedrun ein positives Fazit: «Das Essen in der Kantine wurde nicht nur gesünder, sondern auch nochmals besser», sagte Ferdinand Eibel, Polier von Implenia. So hätten auch Mitarbeiter profitiert, die ihr persönliches Essverhalten nicht um-
stellen wollten. Transco-Baustellenleiter Christian Krauer unterstrich den betriebswirtschaftlichen Nutzen des Projektes: «Eine gesunde Ernährung verbessert das Wohlbefinden. Mitarbeitende, die sich wohl fühlen, sind besser motiviert, leistungsbereiter und -fähiger.» Fausto Mondin vom Kantinenbetreiber Cantine Lentini SA zeigte sich überzeugt, dass die Ergebnisse des Projekts zu einer neuen Ernährungskultur auf den Baustellen beitragen werden.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Schweizer Bauwirtschaft 14/2010 vom 14. Juli 2010.
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