Scheinwerfer
15.07.10  |   Andy Theler

Gesunde Ernährung – auch im Untertagbau

Auf der Neat-Baustelle Sedrun essen die Arbeiter gesünder und erst noch ­besser: Das erfolgreiche Pilotprojekt soll nun auf weitere Baustellen und auf andere Branchen ausgedehnt werden.

Arbeitsbedingte Gesundheits­belastungen verursachen jährlich Kosten von fast 10 Milliarden Franken. Auch eine falsche Ernährung erhöht die Gesundheits­kosten. Dennoch wurde die ­grosse Bedeutung einer gesunden Ernährung, gerade bei körperlich anspruchsvoller Arbeit, bisher selten untersucht. Mit dem Projekt «Gesunde Ernährung im ­Untertagbau» auf der Neat-Baustelle Sedrun haben die Arbeitsgemeinschaft Transco unter ­Federführung der Implenia und die Gewerkschaft Unia zu­sammen mit dem Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH) ein Pilotprojekt realisiert.

Alle Beteiligten zogen an einer Medienkonferenz auf der Neat-Baustelle Sedrun ein positives Fazit: «Das Essen in der Kantine wurde nicht nur gesünder, ­sondern auch nochmals besser», sagte Ferdinand Eibel, Polier von Implenia. So hätten auch Mit­arbeiter profitiert, die ihr per­sön­liches Essverhalten nicht um-
­stellen wollten. Transco-Bau­stellenleiter Christian Krauer un­terstrich den betriebswirtschaftlichen Nutzen des Projektes: «Eine gesunde Ernährung verbes­sert das Wohlbefinden. Mit­arbeitende, die sich wohl füh­len, sind besser motiviert, ­leistungsbereiter und -fähiger.» Fausto Mondin vom Kantinenbetreiber Cantine Lentini SA zeigte sich überzeugt, dass die Ergebnisse des Projekts zu einer neuen ­Ernährungskultur auf den Baustellen beitragen werden.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Schweizer Bauwirtschaft 14/2010 vom 14. Juli 2010.


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