Ständerat stellt sich klar hinter die Weiterführung des Gebäudeprogrammes

Im Rahmen der Revision um das CO2-Gesetz hat der Ständerat entschieden, Sanierungen- und Ersatzneubauten mit einem Ausnützungsbonus zu belohnen. Der Ausnützungsbonus ist massgeblicher Bestandteil, dass sich Investoren und Bauherren für eine energieeffiziente Bauweise entscheiden. Zudem kann durch den Ausnützungsbonus Fläche gewonnen werden, was einen wesentlichen Beitrag zur Verdichtung leistet.

Gleichzeitig hat der Ständerat die zeitliche Befristung des Gebäudeprogrammes aufgehoben. Das Gebäudeprogramm ist das bestfunktionierendste Instrument im Bereich Gebäude und soll mit den Reduktionszielen kongruent sein. In diesem Zusammenhang entschied der Ständerat zudem, dass die Voraussetzungen zur Ausrichtung von Globalbeiträgen an Kantone erweitert werden. Diese sollen neu auch Programme zur Förderung von Ersatzneubauten beinhalten. «Wir wissen, dass neben dem Verkehr vor allem der Gebäudebereich grosses Energiesparpotential aufweist. Mit der Gleichstellung von Ersatzneubauten und Sanierungen schaffen wir so die richtigen Rahmenbedingungen», erläutert Ständerat Hans Wicki seinen Antrag.

Thomas Hofstetter