Sika investiert in Kamerun

Sika baut die Präsenz in Westafrika weiter aus und eröffnet in Kamerun eine neue Mörtelfabrik. Nach der Gründung der Ländergesellschaft im Jahr 2016 und der Inbetriebnahme eines Produktionswerks für Betonzusatzmittel 2017 investiert das Unternehmen nun in eine neue Fabrik zur Fertigung von Mörtelprodukten. Insgesamt verfügt Sika über 22 Fabriken auf dem wachstumsstarken afrikanischen Kontinent. Im laufenden Geschäftsjahr wurde bereits in neue Fabriken in Ägypten und Senegal investiert.

Mit der neuen Fabrik für Mörtelprodukte in der Grossstadt Douala erweitert Sika das Produktportfolio und wird die Kunden im Baumarkt Kameruns mit lokal hergestellten Produkten beliefern. Die Dynamik der Bauwirtschaft wird durch Investitionen in die Infrastruktur und den Wohnungsbau stimuliert. Wichtige Infrastrukturprojekte, in denen Sika Produkte eingesetzt werden, stellen Sportstadien, das Douala-Grand-Mall- und Business-Park-Projekt sowie Anlagen zur Trinkwasserversorgung und Wasseraufbereitung dar, die landesweit errichtet werden.

Ivo Schädler, Regionalleiter EMEA: «Auf dem afrikanischen Kontingent bauen wir unser Geschäft kontinuierlich aus und erzielen die stärksten Zuwachsraten in der Region EMEA. In den letzten vier Jahren haben wir den Umsatz im Durchschnitt jährlich um 22 Prozent gesteigert. Mit den Erweiterungsinvestitionen wird die Grundlage für eine weitere Marktpenetration in Afrika geschaffen, dessen boomende Bauwirtschaft vom Bevölkerungswachstum in Verbindung mit starken Urbanisierungstrends und der Entstehung von Megacities angetrieben wird.»

 Bauboom in Kamerun

Prognosen gehen davon aus, dass die Bauindustrie Kameruns 2019 um 8.4 Prozent und bis 2028 im Schnitt jährlich um 7.4 Prozent wachsen wird. Damit verfügt das Land über den Baumarkt mit der höchsten Dynamik in Westafrika.