«Freiwilligkeit ist der Preis der Freiheit»

Am heutigen Digitaltag, der zum dritten Mal durchgeführt wird, finden an 12 Standorten verschiedene Veranstaltungen zur Digitalisierung statt. Im Hauptbahnhof Zürich kann man unter anderem erleben, wie eine Smart City funktioniert und kann Diskussionen zur Digitalisierung zuhören.

Die Digitalisierung erleichtert Prozesse und macht sie schneller, etwa wenn es um die Standortplanung geht. Dauerte eine solche Erhebung früher gut und gerne ein Jahr, um den idealen Standort zum Beispiel für ein Geschäft zu finden, braucht es heute nur noch einige wenige Klicks. Dies wurde am heutigen Digitaltag unter anderem vorgeführt. Die Stadt St.Gallen macht in Sachen Digitalisierung vorwärts, zum Beispiel mittels eines Glasfasernetzes oder durch die Vernetzung zweier Quartiere, die eine Art eigenes Facebook erhalten haben.

Aufgezeigt wurden am Digitaltag indes nicht nur die Vorteile der Digitalisierung, in den Diskussionen kamen auch Gefahren wie eine Überlastung durch eine ständige Online-Präsenz zur Sprache. Oder aber dass man die Chancen nicht nutzt. Karin Frick, Forschungsleiterin am Gottlieb-Duttweiler-Institut, zitierte den Migros-Gründer mit dem folgenden Satz: «Freiwilligkeit ist der Preis der Freiheit». Das treffe auf die Digitalisierung zu. Man müsse sich selber steuern, um die Digitalisierung nutzniessend zu verwenden.