Visionäres Projekt «Cargo sous terrain» auf gutem Weg

Mit dem Gesetz zum unterirdischen Gütertransport legt der Bund die wegweisenden Grundlagen für das visionäre Projekt «Cargo sous terrain». Nationalrat und Infra-Suisse-Präsident Christian Wasserfallen begrüsst die Stossrichtung und nimmt Stellung dazu. 

Strassen und Schienen sind in der Schweiz schon heute stark ausgelastet. Insbesondere zwischen den Zentren ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren die Belastung weiter zunimmt. Mit dem Vorschlag über das Gesetz zum unterirdischen Gütertransport präsentiert nun der Bundesrat einen ersten Schritt für eine moderne und zukunftsfähige Lösung zur Verkehrsentlastung. Das privatwirtschaftlich finanzierte Projekt «Cargo sous terrain» setzt sich zum Ziel, den Güterverkehr in Schweizer Städten um bis zu 30 Prozent zu reduzieren. Nationalrat und Infra-Suisse-Präsident Christan Wasserfallen befürwortet das Projekt: «Es ist eine gute Basis für die Entwicklung und Realisierung innovativer unterirdischer Verkehrssysteme. Angesichts der prognostizierten Entwicklung des Verkehrsvolumens auf Strassen und Schienen sind neue Lösungsansätze wichtig und notwendig». Drei Milliarden Franken wird die erste Teilstrecke von Härkingen-Niederbipp nach Zürich voraussichtlich kosten. Bis 2045 ist zudem die Erweiterung von Genf bis St. Gallen sowie von Basel bis Luzern geplant.