«Ein automatischer Datenaustausch würde uns entlasten»

Das Informationssystem Allianz Bau verbessert und modernisiert den Vollzug von allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen in der ganzen Baubranche. Roger Brunner, Geschäftsführer der Paul Brunner AG aus dem zürcherischen Dietikon, regt an, einen automatischen Datenaustausch zwischen ISAB und der AHV-Ausgleichskasse einzuführen.


Roger Brunner zeigt sich erfreut, dass das Informationssystem Allianz Bau (ISAB) im Bauhauptgewerbe bereits Mitte April 2019 gestartet ist. Der Geschäftsführer der in Dietikon ansässigen Bauunternehmung Paul Brunner AG hat für seine Mitarbeitenden denn auch bereits ISAB Cards bestellt. «Unsere Angestellten haben positiv reagiert, als sie ihre Ausweise entgegengenommen haben. Sie wären aber froh, wenn künftig auch weitere Informationen auf der Karte hinterlegt werden könnten, so beispielsweise über absolvierte Weiterbildungen», erklärt Roger Brunner.
Der Geschäftsführer selbst macht sich derweil vor allem Gedanken zu jenen Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, welche erst von der SBV-Delegiertenversammlung und anschliessend von der ISAB-Mitgliederversammlung beschlossen worden sind. Brunner regt an, gleich einen automatischen Datenaustausch zwischen ISAB und der AHV-Ausgleichskasse und allenfalls weiteren Kontrollbehörden einzuführen – unter Voraussetzung des Einverständnisses des jeweiligen Bauunternehmens. «Das würde zu einer administrativen Entlastung von uns Bauunternehmern führen, müssten doch so die erforderlichen Informationen nicht mehr vom Betrieb aktiv gemeldet werden, sondern würden stattdessen automatisch übermittelt», so Brunner. In jedem Fall würde er es begrüssen, wenn die ISAB Card dereinst auf den Baustellen Pflicht wird.

Weitere Informationen:
www.isab-siac.ch