Tiefbauaufträge für 200 Millionen vergeben – Wettbewerb spielte

Die Limmattalbahn AG hat nach einer öffentlichen Ausschreibung vier grosse Tiefbauaufträge für den Bau der 2. Etappe der Limmattalbahn im Gesamtvolumen von gut 230 Millionen Franken vergeben. Die Angebote lagen zwischen 51 und 65 Millionen pro Auftrag. Die Vergaben lagen damit innerhalb des Kostenvoranschlages.

Die vier Tiefbauaufträge sind die grössten Einzelaufträge, welche die Limmattalbahn für den Bau der 2. Etappe zu vergeben hatte. Sie wurden im offenen Verfahren ausgeschrieben. Bietergemeinschaften und Subunternehmer waren zugelassen. Pro Bauabschnitt wurden drei bis fünf Angebote eingereicht. Geschäftsführer und Gesamtprojektleiter Daniel Isser ist zufrieden über das Resultat der Ausschreibung: «Die Zahl der teilnehmenden Anbieter sowie der Vergabeerfolg zeigen, dass der Wettbewerb im Tiefbau spielt. Alle Eingaben waren von hoher Qualität. Mich freut besonders, dass nun bald mit dem Bau der 2. Etappe begonnen werden kann.»

Den Zuschlag beim Los 4, dem Bauabschnitt zwischen Schlieren Geissweid und der Birmensdorferstrasse in Urdorf, bekam eine Arbeitsgemeinschaft unter Führung der Specogna Bau AG aus Kloten. Das Los 5 auf Dietiker Stadtgebiet zwischen Birmensdorferstrasse und Zentralstrasse erhielt ebenfalls die gleiche Arbeitsgemeinschaft unter Leitung der Jak. Scheifele AG aus Zürich. Den zweiten Dietiker Bauabschnitt von der Zentralstrasse bis Niderfeld bekam eine Arbeitsgemeinschaft unter Strabag AG aus Schlieren zugesprochen. Das Los 7 auf dem Gemeindegebiet der beiden Aargauer Gemeinden Spreitenbach und Killwangen gewann die Arbeitsgemeinschaft mit der Aarvia Bau AG aus Würenlingen.