bauma 2019 mit Besucherrekord

Mit über 620 000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die bauma 2019, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, das beste Ergebnis ihrer 65jährigen Geschichte erzielt.

«Es hat sehr viele Besucherinnen und Besucher, wir machen gute Geschäfte», vermeldete Pino Albanese von der Albanese Baumaterialien AG. «So viele Besucherinnen und Besucher hat es wohl noch nie gehabt», mutmasste Jean-Marc Probst, Präsident von Probst Maveg AG und Hansjörg Lipp, Geschäftsführer Menzi Muck, erklärte, sein Team habe aufgrund der vielen Interessenten am Stand die ganze Zeit alle Hände voll zu tun gehabt. Tatsächlich stand gestern Sonntag fest: Die bauma 2019 war eine Rekordmesse. 620 000 Personen, 40 000 mehr als bei der letzten Austragung 2016, haben sie besucht und sich über die neuesten Trends bei den Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten informiert. Einen Eindruck vom Andrang erhalten Sie hier – aufgenommen wurde das kurze Video am Freitagmorgen bei Messebeginn.

Die bauma wurde ihrer Stellung als Weltleitmesse gerecht, da sie auffallend mehr Besucherinnen und Besucher aus Übersee verzeichnete. 5500 Personen reisten alleine aus China an. Das Land war auch mit vielen Ausstellenden vertreten. Gut vertreten war auch die Schweiz. Schweizer Hersteller wie Albanese oder Menzi Muck haben dabei den internationalen Markt im Visier. Die Händler schickten ihre Berater an die Messe, die mit den Schweizer Verhältnissen und Normen vertraut sind und die Kundinnen und Kunden entsprechend beraten konnten.

Zufriedene Aussteller

Zahlreiche Hersteller betreiben für die bauma in Sachen Messestand einen grossen Aufwand. Es lohnte sich, die Aussteller konnten ebenfalls so hohe Umsätze wie noch nie verbuchen. Die Berichterstatterin war am Freitag vor Messebeginn zufälligerweise in der Halle von Caterpillar, als die besten Verkäufer ausgezeichnet wurden. Der beste hatte nicht weniger als 38 Maschinen verkauft! Zu erwähnen ist, dass Caterpillar nicht weniger als 20 Weltneuheiten präsentierte.

Die Trends

Welche Trends zeichneten sich an der bauma ab? Wenig überraschend ist die Digitalisierung zu nennen. Auch das Publikum kam dabei immer wieder zum Zug: Bei Menzi Muck konnte vom Stand aus, also von München, eine Baumaschine in Zürich bedient werden.Ein weiterer Punkt ist die Sicherheit – hier kommt häufig die Digitalisierung ebenfalls ins Spiel, zum Beispiel, indem Mitarbeitende in einer virtuellen Umgebung das Bedienen von Baumaschinen erlernen können. Ein weiterer Trend betrifft die Emissionen. Hier ist weniger mehr, sowohl in Sachen Ausstoss als auch in Sachen Lärm.

Einen ausführlichen Messebericht lesen Sie in der Schweizer Bauwirtschaft vom 15. Mai 2019.