Nein zur Zersiedelungsinitiative

Mit ihrer Zersiedelungsinitiative greifen die Jungen Grünen der Umsetzung des 2013 angenommenen Raumplanungsgesetz vor. Diese ist jedoch noch gar nicht fertig umgesetzt. Das Anliegen der nachhaltigen Nutzung des Bodens hat das Raumplanungsgesetz jedoch schon aufgegriffen und es hat auch schon seine Wirkung entfaltet.
Die vereinten Baubranchen sind für eine nachhaltige Nutzung des Bodens und setzen sich für verdichtetes Bauen ein. Beides ist im Einklang mit dem Raumplanungsgesetz. Vor wenigen Wochen hat der Bundesrat den zweiten Teil des Raumplanungsgesetzes (RPG 2) vorgestellt, welches sich mit dem Bauen ausserhalb der Bauzonen auseinandersetzt. Die Zersiedelungsinitiative untergräbt die eingeschlagene Richtung des Raumplanungsgesetzes. Mit ihrer zentralistischen Lösung beschneiden die Jungen Grünen insbesondere den Handlungsspielraum der Regionen. Darum am 10. Februar Nein zur radikalen Zersiedelungsinitiative.