Baumeisterverband begrüsst das Nein zur Zersiedelungsinitiative

Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) begrüsst das Nein der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Zersiedelungsinitiative. Die radikale Vorlage hätte das neue Raumplanungsgesetz untergraben, das erst vor wenigen Jahren gutgeheissen wurde. Das Volk will keinen Stillstand sondern hat sich mit dem Nein für eine zukunftsgerichtete und moderne Schweiz ausgesprochen, die sich entwickeln können muss. Der Vorschlag der Jungen Grünen war am Schluss zu unvernünftig.

Mit der Ablehnung der Eidgenössischen Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» (Zersiedelungsinitiative) erteilt das Stimmvolk einer viel zu radikalen Forderung eine Absage. «Das Nein des Volkes zum überrissenen Einzonungsstopp ist auch ein Bekenntnis zu einer zukunftsgerichteten Schweiz, die ihre Infrastrukturen und Siedlungsflächen sinnvoll weiterentwickeln will. Das Volk untermauert damit den bisher eingeschlagenen Kurs des Raumplanungsgesetzes (RPG), welches verdichtetes Bauen innerhalb der Bauzonen bereits fördert», schreibt der SBV in einer Medienmitteilung.

Mit dem Nein verhindert das Volk eine weitere zusätzliche Gefährdung von Arbeitsplätzen durch die viel zu radikale Initiative. Seit der Zweitwohnungsinitiative hatte die Baubranche in gewissen Regionen stark zu leiden. Weiter beschwörte die Initiative einen Entwicklungsstopp herbei, was wohl vielen Stimmbürgern schlicht zu weit ging.