Mittagszulagen im Lohnausweis

Wie jedes Jahr werden die Arbeitgeber auch Anfang 2019 die Lohnausweise ihrer Arbeitnehmer für das Jahr 2018 ausfüllen müssen. Dabei stellt sich die Frage, wie die dem Arbeitnehmer ausbezahlten Mittagszulagen darin aufzuführen sind.

Die Schweizerische Steuerkonferenz (kurz SSK) hat die Thematik im vergangenen Jahr diskutiert. Dabei wurde festgehalten, dass die Mittagszulagen zum übrigen Lohn in Ziffer 1 (Lohn/Rente) des Lohnausweises hinzuzurechnen sind. Dies entspricht auch der bisherigen Handhabung gemäss FAQ der Schweizerischen Steuerkonferenz. Das Feld G (Kantinenverpflegung/Lunch-Checks) ist im Lohnausweis hingegen nicht anzukreuzen. Der Arbeitnehmer darf im Gegenzug dafür in seiner Steuererklärung den Abzug für Mehrkosten der Verpflegung geltend machen.

Diese Lösung ist als sachgerecht zu qualifizieren. Denn die Mittagszulagen sind mangels entsprechender betrieblicher Verpflegungsmöglichkeit nach Art. 60 LMV nur dann geschuldet, wenn bei einer einstündigen Mittagspause die Fahrt von der Baustelle an den Anstellungsort mehr als 15 Minuten pro Weg (gemäss Vollzugspraxis) dauert. Daher ist oftmals nicht für sämtliche Arbeitstage eine Mittagszulage geschuldet. Aus diesem Grund ist es für den Arbeitnehmer vorteilhafter, wenn er den Abzug für die Mehrkosten der Verpflegung geltend machen kann und ihm die Mittagszulagen dafür im Lohn aufgerechnet werden. Unbesehen davon, dass die Mittagszulagen gemäss SSK und Praxis der Steuerbehörden der Steuerpflicht zu unterstellen sind, stellt die Mittagessensentschädigung nach Art. 60 LMV nach wie vor keinen AHV-pflichtigen Lohn dar.

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