Suva: Edouard Currat geht vorzeitig in Pension

Edouard Currat, Leiter Department Gesundheitsschutz, hat sich aus gesundheitlichen Gründen entschieden, vorzeitig per 1. Oktober 2018 in Pension zu gehen. Die Position wird zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Edouard Currat trat am 1. März 2000 als Leiter der Agentur Lausanne in die Suva ein. Bereits per 1. Januar 2003 nahm er als Leiter des Departementes Prävention Einsitz in die Geschäftsleitung der Suva. Als Vorsteher des heutigen Departements Gesundheitsschutz ist er für die Abteilungen Arbeitssicherheit, Sécurité au travail, Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Arbeitsmedizin und Präventionsangebote sowie die sechs Suva-Agenturen in der Westschweiz und im Tessin verantwortlich. Er hat das Departement in den letzten 15 Jahren massgeblich geprägt, insbesondere mit der Ausgestaltung der «Vision 250 Leben». Dieses Präventionsprogramm wurde ab 2005 entwickelt und pilotiert. Die Lancierung erfolgte 2010 mit dem Ziel, die Anzahl tödlicher Berufsunfälle zwischen 2010 und 2020 zu halbieren und somit 250 Leben zu bewahren. Die Suva registrierte 2017 mit 47 die tiefste Zahl an tödlichen Betriebsunfällen ihres Bestehens seit 1918.

Aus gesundheitlichen Gründen hat sich Edouard Currat entschieden, per 1. Oktober 2018 vorzeitig in Pension zu gehen. Die Position wird ausgeschrieben. Bis zur Neubesetzung übernimmt André Meier, Leiter der Abteilung Arbeitssicherheit Luzern, interimistisch die operativen Geschäfte.

Felix Weber, Vorsitzender der Geschäftsleitung, kommentiert: «Edouard Currat hat mit seiner Arbeit wesentlich zur heutigen Ausgestaltung des «Modells Suva» beigetragen. Der hohe Stellenwert, den die Präventionsarbeit der Suva in der Schweiz geniesst, ist in hohem Masse sein Verdienst. Dafür danke ich ihm. Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute und hoffe, dass sich sein Gesundheitszustand verbessert.»