Vinci auf der Überholspur

Es ist der Sommer der Franzosen. Nachdem deren Fussball-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaften gewonnen hat, können nun auch die Verantwortlichen des Baukonzerns Vinci strahlen. Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen hat ein starkes erstes Halbjahr hinter sich. In den ersten sechs Monatenist das Unternehmen dank florierenden Geschäfte in allen Konzernbereichen  gewachsen, wie Vinci heute in Rueil Malmaison bei Paris mitteilte. Dabei konnte der Konzern seine Gewinne überraschend stark steigern.

Vinci ist weltweit tätig – auf dem Bild sieht man den Bau eines Metroviadukts mit vorgefertigten Bauteilen in der Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam. Die Lage bei der Bautätigkeit hat sich stabilisiert, dabei entwickelte sich der Bau von Energieanlangen schwungvoll. Der Verkehr auf den von Vinci betriebenen Autobahnen und Flughäfen zog weiter an.

Von Januar bis Juni kletterten Vincis Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um knapp 7 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 11 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro und lag damit über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,3 Milliarden Euro hängen – eine Steigerung von mehr als einem Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.