Seit vier Jahren wird zur digitalen Fabrikation geforscht

Der Schweizerische Forschungsschwerpunkt (NFS) Digitale Fabrikation feiert die Höhepunkte seines vierjährigen Bestehens mit einem Film, der uns einen Einblick in die Zukunft der Architektur gibt.

Von einem mobilen Roboter, der höchst-komplexe Strukturen direkt auf der Baustelle fabrizieren kann bis hin zu einem ultra-dünnen, geschwungenen Betondach, das mit einem wiederverwendbaren Kabelnetz und einer textilen Bewehrung gebaut wurde: Die Erfolge, welche die interdisziplinäre Schweizer Forschungsinitiative während ihrer ersten vier Jahre 2014 – 2018 erreicht hat, werden nun in einem Film erzählt, der einerseits deutlich macht, in welchem Umbruch sich die die Bauindustrie befindet und andererseits hervorhebt, welche grossartigen Chancen sich durch die Integration digitaler Technologien in der Architektur und im Bauwesen ergeben. Der Film gibt auch Einblick in die Fabrikation des einzigartigen Projektes DFAB House (siehe Bild oben), einer dreistöckigen Wohneinheit, welche der NFS Digitale Fabrikation aktuell gemeinsam mit Industriepartnern auf dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Empa und Eawag in der Stadt Dübendorf ausserhalb von Zürich baut.

Der NFS Digitale Fabrikation wurde 2014 initiiert. Ziel ist, die Architektur durch die nahtlose Verknüpfung digitaler Technologien mit dem physischen Bauprozess zu revolutionieren. Im NFS Digitale Fabrikation arbeiten über 70 Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um bahnbrechende Technologien für das Bauen von Morgen zu entwickeln. Dank deren Forschung übernimmt die Schweiz eine global führende Rolle auf dem Gebiet der digitalen Fabrikation in der Architektur. Die NFS sind vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte, disziplinübergreifende Forschungsnetzwerke, welche die Forschung in Bereichen von strategischer Bedeutung für die Zukunft der Schweizer Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft fördern. Der NFS Digitale Fabrikation wurde an der ETH Zürich initiiert. Weitere Partnerinstitutionen sind die EPF Lausanne, die Empa sowie die Berner Fachhochschule.

Den Film finden Sie hier.