Baumeister im Kanton Bern politisch gestärkt

Die erfolgreichen Grossratswahlen 2018 waren auch in der Generalversammlung des Kantonal-Bernischen Baumeisterverbands ein Hauptthema. Stolz verkündete der Präsident an der Tagung in Biel, dass die Vertretung der Baumeister im Grossen Rat um zwei weitere Mitglieder gestiegen ist.

Der KBB vertritt rund 300 Unternehmen aus dem Bauhauptgewerbe des Kantons Bern und ist somit einer der grössten Wirtschaftsverbände des Kantons. Seine Hauptaufgaben sind die Aus- und Weiterbildung des Berufs- und Kadernachwuchses sowie die Interessenvertretung seiner Mitglieder.

An der Generalversammlung 2018 bedankte sich Präsident Alfred Zimmermann bei den Mitgliedern, die sich in ihrer Heimatgemeinde politisch engagieren. Stolz stellte er die drei gewählten Grossrätinnen und Grossräte vor, die im Grossen Rat künftig auch die Anliegen des Bauhauptgewerbes vertreten. Es sind dies:

  • Peter Sommer, FDP, aus Wynigen
  • Barbara Josi, SVP, aus Wimmis
  • Barbara Stucki, glp, aus Stettlen

Dass die Aus- und Weiterbildung im Bauhauptgewerbe, nebst der Politik, eine Hauptaufgabe des KBBs ist, erläuterte der Geschäftsführer Peter Sommer in seinem Jahresbericht anhand konkreter Zahlen. So absoliveren in den drei Ausbildungszentren des KBBs aktuell 360 Lernende eine Ausbildung zum Maurer oder Baupraktiker. Auf Grund des nach wie vor ausgetrockneten Fachkräftemarktes erweiterte der KBB sein Angebot an Weiterbildungen des Baustellenpersonals im Bereich Krane und Baumaschinen.

Die höchste Ausbildung im Bauhauptgewerbe ist die zum Baumeister. Der Präsident des KBBs konnte anlässlich der Generalversammlung einer frisch diplomierten Baumeisterin und drei frisch diplomierten Baumeistern zum erfolgreichen Abschluss gratulieren. Es sind dies:

  • Sonja Beeri aus Thun (beste Gesamtprüfung mit Auszeichnung Baumaster)
  • Manfred Ebener aus Kippel
  • Dominic Bachmann aus Seedorf
  • Claudio Thoenen aus Schönried