Das «Tägi» wird seit gestern umgebaut

Im Sportzentrum Tägerhard kann man seine Ausdauer verbessern. Eine gute Ausdauer brauchten allerdings auch die Verantwortlichen der Stadt Wettingen, als es um die Sanierung des Sport- und Freizeitzentrums ging. Nach einer Planungszeit von zwölf Jahren konnten gestern endlich die Bagger auffahren.

Offiziell eingeweiht wurde das «Tägi» 1974, 1992 wurde es durch eine Spiel- und Sporthalle ergänzt. Rund 400 000 Besucherinnen und Besucher besuchen es jährlich, etwa zum Schwimmen oder Schlittschuhlaufen. In der Halle finden aber auch Veranstaltungen wie Feste statt. Allerdings war in Sachen Gebäudetechnik das Ende der Fahnenstange erreicht und auch sonst bestand Sanierungsbedarf. Indes: Einen ersten Kredit für einen Umbau lehnten die Stimmberechtigten im Jahr 2012 ab. 84 Millionen Franken hätte die Sanierung dannzumal kosten sollen. Das Projekt wurde in der Folge überarbeitet und redimensioniert. Unter anderem wurde die Idee einer Eishalle und eines Warmwasserbeckens im Aussenbereich verworfen. Im Jahr 2016 sagte schliesslich zuerst der Einwohnerrat und dann das Volk Ja zu einem 46,5-Millionen-Kredit.

Gestern nun fand der Spatenstich statt. Beim Umbau soll es sich nicht um ein blosses Facelifting handeln, vielmehr soll ein echter Mehrwert geschaffen werden. Das «Tägi» wird dabei weiterhin Bäder, Eisfelder, ein Bistro und einen Saal haben.