Big5 ist so international wie noch nie

Seit Sonntag findet in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, die Baumesse Big5 statt. Dabei hat sich bereits gezeigt, dass die rege Bautätigkeit im Land das Interesse an der Messe erhöht hat. Gemäss NBC Network hat die Bautätigkeit in Dubai gegenüber dem Vorjahr um 17,4 Prozent zugenommen. Auf den Wert der Projekte gerechnet entspricht dies einem Zuwachs von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bautätigkeit in Dubai beläuft sich im laufenden Jahr auf 818 Milliarden Dollar.

«Das merken wir», sagt Josine Heijmans, Portfolio Event Director der Big5, «über 2500 Unternehmen aus mehr als 60 Ländern haben sich entschieden, bei uns auszustellen. Darunter gibt es einige, die zum ersten Mal nach Dubai gekommen sind. Mehr als 79 000 Besucherinnen und Besucher aus mehr als 140 Ländern unterstreichen die Bedeutung der Messe und belegen, dass Dubai in Sachen Bauen weltweit eine Leaderrolle einnimmt und das Tor zum Mittleren Osten darstellt.»

Viele Ausstellende kommen aus Deutschland, das nach China auf Rang 2 in Sachen Leistungerbringer bei Bauprojekten in Dubai rangiert. Die deutschen Firmen stellen vielfach mit Unterstützung ihrer Bundesländer aus und berichten, ein Engagement in Dubai sei durchaus auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich, allerdings nur dank der Unterstützung der deutschen Bundesländer. An einem Treffen von Vertretern der Bundesländer Sachsen und Hessen sowie der Vereinigten Arabischen Emirate wurde betont, dass in Dubai mittlerweile die Qualität beim Bauen eine immer grössere Rolle spiele. Deswegen sei Know-how aus Europa sehr gefragt.

Auch Schweizer Unternehmen waren an der Big5 präsent, und zwar die Eternit AG, Swisspearl, die Glutz AG, die Jakob AG, REFCO, Spiro International sowie Planet GDZ.

Als Rahmenprogramm wird an der Big5 an verschiedenen Tagungen die Zukunft des Bauens erörtert. Dabei zeigt sich immer wieder, dass die Digitalisierung und andere Entwicklungen wie eine digitalisierte Vorfertigung oder 3D-Drucker Bauunternehmen aus Ländern mit einem guten Ausbildungssystem, wie es die Schweiz ist, gute Chancen bietet, sich zumindest im eigenen Land gegenüber Mitbewerbern aus dem Ausland zu behaupten.

Mehr dazu finden Sie in der Ausgabe 1/2018 der Schweizer Bauwirtschaft.