Sprengen im Fokus der Öffentlichkeit

Publikationsdatum: 08.05.13| Campus Sursee Bildungszentrum Bau

Die Sprengung des Rockwell-Hochhauses in Aarau im März 2013 entwickelte sich zu einem Volksfest mit Grill- und Getränkeständen. Hunderte von Zuschauern verfolgten den Gebäudeabbruch vor Ort.

Selbst weniger spektakuläre Sprengungen locken Massen von Schaulustigen an. Deshalb muss in der Planung von Sprengarbeiten die Sicherheit der Menschen sowie der Infrastrukturen an erster Stelle berücksichtigt werden.

Kenntnisse über das Verhalten der zu sprengenden Gesteine und die Wirkung der Sprengmittel sind notwendiges Basiswissen für alle Sprengberechtigten. Immer öfter rücken auch organisatorische Fragen und Sicherheitsüberlegungen in den Vordergrund. Eine fundierte Ausbildung ist zwingend.

Die technische und organisatorische Ausbildung von Sprengberechtigten hat im Schweizerischen Baumeisterverband und seinen Mitgliedfirmen eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten werden im Campus Sursee Bildungszentrum Bau zukünftige Inhaber von Sprengberechtigungen auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet. Die Ausbildungsstätte arbeitet mit Fachleuten aus Produktion und Handel von SprengSchulung mitteln, mit Anwendern, Amtsstellen und den verschiedenen Organisationen zusammen, welche sich mit der Ausbildung in der Sprengtechnik befassen. Das eigene Sprenggelände in Zell (LU) ermöglicht neben der theoretischen Ausbildung auch das Üben und Anwenden der praktischen Elemente.

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