Metall- und Glasfassadenindustrie bleibt solide

Publikationsdatum: 11.08.11| SBW

Die Schweizer Glas- und Metallfassadenindustrie blickt verhalten optimistisch in die Zukunft.  Dies geht aus der neuesten Marktanalyse von West & Partner hervor, die im Auftrag der Schweizerischen Zentrale Fenster und Fassaden in Dietikon durchgeführt wurde.

Mit einer stagnierenden, beziehungsweise rückläufigen Entwicklung ist vor allem im Neubaubereich zu rechnen. Positiv wird sich dagegen das Potenzial bei den sanierungsreifen Glas- und Metallfassaden entwickeln.

Im Neubaubereich wird für das Jahr 2011 eine Einbusse von 1,6 Prozent auf 739’000 Quadratmeter Fassadenfläche prognostiziert. Davon sind rund 426’000 Quadratmeter (-1,2 Prozent) im Segment der hochwertigen Metall-Glaskonstruktionen angesiedelt. Für einfache Metallfassaden wird das Volumen bei rund 313’000 Quadratmetern (-2,1 Prozent) liegen.

Im Segment Erneuerungen/Umbau liegt das Potenzial für Ersatz- oder Neukonstruktionen bei 1’206’000 Quadratmetern (2010: 1’161’000 Quadratmeter, +3,9 Prozent. Davon werden rund 464’000 Quadratmeter komplett ersetzt oder neu gestaltet, rund 155’100 Quadratmeter davon im Segment der hochwertigen Metall-Glasfassaden. Bis im Jahr 2015 wird bei Erneuerungen mit einer Zunahme um rund 15 Prozent auf rund 1,37 Millionen Quadratmeter gerechnet.

Die schweizerische Fassadenindustrie beschäftigt an die 5000 Mitarbeitende und erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde CHF. Die rund 190 dem Fachverband SZFF angegliederten Firmen sind Hersteller, Verarbeiter und Monteure, Fachplaner, Spezialingenieure für Bauphysik, Haustechnik usw. sowie Zulieferanten von Systemen, Materialien und Komponenten des Fenster- und Fassadenbaus.